Das Haus der Maus

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Das Haus der Maus,
ist ein niedliches Heim,
zwar klein und arm,
aber gepolstert und warm,
Watte als Sofa,
und Reis als Bett,
Zu trinken gibt’s nur Wasser,
doch die Nachbarn sind nett.

Willst du hinein,
musst du ein Mäuschen sein,
musst auf allen vieren kriechen,
kannst aber den fernsten Käse riechen.
Du passt in alle Nischen,
zum Verreisen nimmst du Taschen,
dort findet sich oft auch etwas zum Naschen.

Du gehst dem Bauern nicht in die Falle,
und entweichst der schnellsten Kralle,
denn du bist intelligent,
auch wenn dich als solches kaum jemand erkennt.
Vorsicht ist deine zweite Natur,
drum huscht du in dein Häuschen beim leisesten Schnurr.

Du bist so süß und so klein,
drum möcht’ ich mit dir befreundet sein.
Lass mich in dein Häuschen rein,
schenk dir auch Käsewein.
Und auch den Käsekuchen,
sollst du nicht lange suchen.

Komm nur einmal kurz hinaus,
zu einem kleinen Picknickschmaus.
Miaaaau!