Von der Missachtung der Umwelt und einem Einhorn, das seinen Umgang damit finden muss.
Das Einhorn Reviva findet eines Tages ein seltsames Blütenblatt und landet kurz darauf zusammen mit diesem in einer fremden Welt, in der die Menschen die Natur wenig achten. Es beschließt, der Natur zu helfen, wieder freizuwerden. Stürme, Fluten, Vulkanausbrüche und mehr entfesselte Naturgewalten sind die Folge. Doch eines Tages ist auch das Leben der Menschen in Gefahr...
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Leseprobe:
Reviva atmete schwer ein und bemerkte die Schwere, die der Wind mit sich trug. Alles war so fremd und doch ähnlich, aber weit entfernt von dem, was sie kannte. Nur eines nicht. Eines erkannte sie wieder. Da war dieses rosa Blatt, das vom Windhauch getragen zu einem Baum schwebte und sich an diesen setzte. Für einen Moment hoffte Reviva dem Blütenblatt erneut folgen zu können, um in ihre Welt zurückzukehren. Aber das grüne Glühen fehlte. Dennoch blieb etwas Wundersames nicht aus. Ausgehend von der Stelle, an der das Blatt die Baumrinde berührte, wurde dieser kräftiger und sah wieder lebendiger aus. Das setzte sich über die Zweige bis in die Blattspitzen fort. Zusätzlich sprossen neue Blätter. Zweige wuchsen, ragten schon bald über den Rand des merkwürdigen Weges hinaus in dessen Mitte. Als der Baum kräftig und ähnlich gesund aussah, wie die Bäume in den Wäldern, aus denen das Einhorn kam, löste ein Windstoß das Blatt und trieb es weiter zum nächsten Baum.
„Recht hast du“, Reviva nickte, „Wir müssen der Natur helfen. Ganz besonders ich. Es ist die Aufgabe eines Einhorns, sich um die lebende Dinge zu kümmern. Wir müssen dem Wald helfen.“
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