Auf eine Tasse Tee
Erik, ein ganz normaler Mensch, hat kein Glück in der Liebe. Als er dann auch noch eines Tages in einer fremden Welt landet und der quirligen Dora begegnet, gerät sein Weltbild vollkommen aus den Fugen. Er will nur noch auf sein Sofa, doch Dora hält ihn für einen Zauberer und braucht seine Hilfe bei einem Abenteuer.
Hörprobe (Trailer)
Leseprobe
Erik hatte die Haustür geöffnet, die Stufen zu seiner Wohnung im zweiten Stock erklommen und drehte den Schlüssel herum. Die Tür sprang auf. Der Schlüssel glitt nicht aus dem Schloss und weil Erik nicht losließ, wurde er mitgezogen. Er stolperte. Die Tür viel hinter ihn wieder zu. Verwirrt sah er sich um. Dies war nicht seine Wohnung.
„Willkommen!“, rief ihm eine hohe Stimme voll überschwänglicher Freude entgegen und ein Regen bunter Funken prasselte auf ihn nieder. Eine Frau mit pinkem Haar und porzellan weißem Gesicht trat auf ihn zu, griff seine Hand und schüttelte diese heftig, „Ich bin Dora. Wer bist du?“
Immer noch baff antwortete der schlanke Mann simpel: „Erik.“
„Erik? Das ist alles?“, Staunen und Zweifel zeigten sich deutlich in den Zügen des Porzellangesichts, „Nicht Erik der Große? Erik der fabelhafte? Erik der Meister?“
„Äh“, die Nachfrage ließ ihn skeptisch die Stirn in Falten ziehen, „Nein. Einfach nur Erik.“
„Wenigstens Erik der Wikinger?“, die Frau sah ihn flehend an. Doch was sollte, er anderes tun, als nur mit dem Kopf zu schütteln?